Le Café Bleu International

Matthieu Bordenave – saxophone
Leonhard Kuhn – guitar
Jay Lateef – drums

Bonjour mesdames et messieurs, bienvenue au Café Bleu!

Stellen Sie sich vor, wie es in Paris gewesen sein muss, als die großen Künstler wie Edith Piaf, Django Reinhardt oder Francy Boland nachts nach ihren Konzerten in den "blauen Stunden" den kleinen Straßencafés die Ehre erwiesen, um noch gemeinsam zu "jammen". Die Ausnahmetalente trafen auf Exilmusiker und in den berauschenden Sessions entstanden Improvisationen mit Einflüssen aus der ganzen Welt. Chansons mischten sich mit Folklore, Cool Jazz, BeBop und Swing. All das war zu hören im Café Bleu.
Im internationalen Trio ohne Bass erwecken die jungen Künstler Leonhard Kuhn (D), Matthieu Bordenave (F) und Jay Lateef (USA), den Geist dieser Tage zum Leben.
Dabei geht es keineswegs um das Nachspielen französischer Nachkriegsmusik, sondern Melodien aus Chansons und Folklore werden zeitgenössisch interpretiert und mit modernem Jazz, improvisierter Musik und elektronischen Klängen verbunden. Le Café Bleu International: Eine Hommage an die Belle Epoque des europäischen Jazz!

Das aktuelle Programm widmet sich der Sängerin Édith Piaf. Bekannte Chansons wie "La vie en rose" oder "Hymne à l'amour" werden zeitgenössisch und frei interpretiert, fast als wären es Eigenkompositionen. Die vielseitigen Stücke von der pathetischen Ballade bis zum schwungvollen Walzer, meist mit einer leichten Melancholie, bieten Freiraum für die verschiedensten Stile. Das Programm lässt sich nicht in Schubladen wie Blues, Swing, Free, Latin, oder Jazz-Rock stecken und doch wird es durch die bekannten und eingängigen Melodien zusammengehalten. Auch in den frei improvisierten Teilen lässt sich stets ein Thema erkennen. Die drei Musiker studierten zusammen an der Hochschule für Musik und Theater München. Das jahrelange gemeinsame Musizieren über verschiedene Stilgrenzen hinweg (Jazz-Standards, Eigenkompositionen, Folklore), bei dem die Improvisation stets im Vordergrund stand, ermöglicht der Band, sehr frei mit der Musik umzugehen – es werden spontan Rhythmen, Tempi, Takt- und Tonarten gewechselt, Soli, Begleitungen und Themen gehen untrennbar ineinander über, wobei die eingängigen Chansons Édith Piafs stets erkennbar bleiben.

www.lecafebleu.eu
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Goodman-Bordenave-Quintett

Matthieu Bordenave – saxophone
Gerhard Gschlößl – trombone
Geoff Goodman – guitar
Andreas Kurz – bass
Bastian Jütte – drums

Goodman kehrt nach längerer Pause zurück zu seiner Lieblingsformation, dem Jazz Quintett. Das gesamte Programm dieser neuen Formation besteht aus eigenen Kompositionen von Goodman und Bordenave. Die Musik stellt die beiden Bläser, Matthieu Bordenave (Paris) und Gerhard Gschlößl (Berlin) in den Vordergrund und erforscht die große Bandbreite von Möglichkeiten, die diese Kombination erlaubt. Goodman’s differenziertes und melodisches Gitarrenspiel, sowie die eingespielten Rhythmusgruppe bestehend aus Andreas Kurz und Bastian Jütte, geben dem Ganzen eine natürliche Transparenz. Harmonische Strukturen, die auf einem intervallischen Konzept basieren, das über das normale Format des Jazz hinausreicht, lassen überraschende twists and turns in der Musik zu – minimal landscapes, starke Grooves, sowie Big Band Bläsersätze sind alle Teil des musikalischen Spektrums dieses Quintetts.

Die Musikzeitschrift Cadence schreibt über Goodman’s Musik ... This is a jazz with a sprightly, thoroughly contemporary sensibility: it's post-Bop, post-Monk, post-Ornette, post-Dolphy, post-Frisell, post-everything. ... it's a pleasure from start to finish.

.... Mit seinem differenzierten nuancenreichen Spiel gehört Matthieu Bordenave einer neuen Generation von Jazzmusikern an, die in der Improvisation auf effektheischende Momente bewusst verzichten und einen großen Anspruch in ihrem Spiel erkennen lassen. Tieferer Gehalt ersetzt die Oberfläche, für eine Zuhörerschaft, die die Musik mehr mit den Ohren als mit den Augen wahrrimmt. Franck Bergerot in Jazzman.

Goodmans Kompositionen überzeugen durch Originalität und eine individuelle Handschrift, mit welcher sich der leidenschaftliche Grenzgänger auf musikalischem Neuland bewegt…Geoff Goodman zieht schon durch seine atemberaubende Beherrschung der Gitarre die Bewunderung der Fans auf sich. Sein Instrument wird in seinem Händen zum Universalspielzeug, auf dem sich der musikalische Kosmos in immer neuen Zickzackflügen durchstreifen lässt Süddeutsche Zeitung

www.geoffgoodman.com
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